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18 décembre 2019 · Parlement européen · hémicycle Séance
– Frau Präsidentin, Herr Hogan! In der ökologischen Krise, in der die Menschheit zurzeit steckt, sollen wir als EU einem Abkommen zustimmen, dessen explizites Ziel es ist, den Handel mit Rindfleisch und Soja weiter anzukurbeln? Es ist doch nur logisch, dass somit die Zerstörung des Regenwaldes zugunsten der Ausweitung von Agrarflächen noch weiter beschleunigt wird. Herr Bolsonaro hat es bei der COP 25 ja selbst gesagt: Was interessiert ihn der Klimaschutz? Er will opportunities of business – dramatisch genug. Was jedoch noch auf dem Spiel steht: ein dramatischer Verlust der Artenvielfalt. Der Amazonas ist das größte Refugium für Biodiversität auf dem Planeten – mit über 40 000 Pflanzenarten, 16 000 Baumarten, 4 500 Arten von Fischen, Vögeln und Säugetieren, die es nur dort gibt. Jede zehnte bekannte Tier- und Pflanzenart auf der Welt lebt im Ökosystem des Amazonas. Als Europäerinnen und Europäer ist es doch unsere Pflicht, uns für den globalen Waldschutz einzusetzen. Das EU-Mercosur-Abkommen – in der jetzigen Form – konterkariert den notwendigen ökologischen Wandel.
La source — parlement_europeen
↗ https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/CRE-9-2019-12-18_FR.html
Fichier d'origine conservé
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Dans la séance, autour de cette prise de parole

(La prise de parole ci-dessus)
– Madame la Présidente, il existe des incohérences politiques que les peuples européens ont bien raison de ne plus vouloir supporter. Notre accord avec nos partenaires de l’Argentine, du Brésil, de l’Uruguay et du Paraguay en est malheureusement une démonstration éclatante. À un moment où l’Europe promet d’innover... Lire ▸